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  Ziele

Das Projekt WIN4climate hat zum Ziel, Verfahren und Lösungen für die Dekarbonisierung und Flexibilisierung der Wärmeversorgung in der Industrie in einem realen Unternehmensumfeld zu erarbeiten, darzustellen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Dazu wird die Energieversorgung von 10 unterschiedlichen Industriekomplexen systematisch untersucht, Effizienzpotenziale identifiziert, Konzepte zur sektorenübergreifenden, systemdienlichen Energieversorgung entwickelt und förderpolitischer Handlungsbedarf identifiziert.

Mit Hilfe mathematischer Modellbildung und Optimierung werden Betriebsstrategien und Erzeugungsstrukturen berechnet, welche sowohl die Treibhausgasemissionen reduzieren, als auch, durch eine Vermarktung der Flexibilität, auf Preissignale der Strommärkte reagieren und so einen Beitrag zur Stabilisierung des Gesamtsystems leisten.

Aufgrund der niedrigen Grenzkosten der erneuerbaren Energien korrelieren Strompreise und CO2-Emissionsfaktor des jeweiligen Zeitpunktes stark.

Durch eine Verschiebung der Last in Zeiten niedriger Kosten wird erneuerbare Energie bevorzugt genutzt und CO2-Emissionen vermieden. Die Kopplung der Sektoren über Kraft-Wärme-Kopplung und Power-to-Heat findet hierbei genauso Anwendung wie die Effizienzsteigerung durch die Nutzung von (Niedertemperatur-)Abwärme.

Am Ende des Projektes sind mehrere smarte Konzepte zur nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung auf dem Weg in die Umsetzung. Über die 10 Best-Practice-Beispiele sollen jährlich über 3.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Durch die Verteilung der Ergebnisse und Erkenntnisse sollen diese direkten Einsparungen multipliziert werden.

Ansprechpartner

Markus Fleschutz (HSKA)
TEL. +49 721 925 - 1951

Kai Bergmann
(IREES)
TEL. +49 721 915 2636 - 31

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